UNTERNEHMENSMANDANT 3 MIN

„Viele hielten mich für überqualifiziert. Aber ich wollte einfach Spaß an der Arbeit haben.“

Wer glaubt, Unternehmertum beginne mit einem perfekten Plan, sollte Nico Müller zuhören. Ein Lkw, null Kunden, viel Mut und ein Ordner voller Zahlen. Aus einer Idee wurde ein Betrieb. Aus Beratung wurde Rückenwind. Und aus dem Steuerberater kein Pflichttermin, sondern ein Partner, der auch dann erreichbar bleibt, wenn das Büro gerade ein Lkw ist.

INTERVIEWER
Henrik Schwiedeßen, Freier Texter
Mandant bei Meier + Kröhnke

INTERVIEWTER
Nico Müller, Unternehmer
Mandant bei Meier + Kröhnke

Nico, wie bist Du zur Kanzlei gekommen? Vor drei Jahren habe ich überlegt, mich mit einem Transportunternehmen selbstständig zu machen. Ich komme aus dem kaufmännischen Bereich, habe den Fachwirt gemacht, doch irgendwann passten die Arbeitszeiten nicht mehr zu meinem Leben. Mein Vater war Lkw-Fahrer in der Schweiz. Also habe ich den Lkw-Führerschein gemacht. Viele hielten mich für überqualifiziert. Aber ich wollte einfach Spaß an der Arbeit haben. Ich habe in einem Steinbruch angefangen und bin regional gefahren. Dann fragten Kunden, ob ich nebenher für sie fahren könnte. Das ging wegen der Fahrerkarte nicht. Also bin ich ziemlich blauäugig gestartet. Ich kaufe einen Lkw und schaue, wie es läuft. Ich hatte keine Kunden, wirklich null. Aber es lief an. Irgendwann brauchte ich natürlich einen Steuerberater. Anfangs habe ich vieles selbst gemacht, weil ich gern den Überblick behalte. Gleichzeitig bin ich den ganzen Tag unterwegs, danach kommt das Büro. Über meinen Opa kam der Kontakt zur Kanzlei zustande. Die Rückmeldung war sofort positiv. Da habe ich gemerkt: Das harmoniert.

Welche Unterstützung war für Dich besonders wichtig? Es ging mit dem Businessplan los, von null. Von Anfang an hatte ich das Gefühl, am richtigen Ort zu sein. Es wurde genau geschaut: Was ist möglich und wie setzt man es um? Wichtig war für mich die Flexibilität. Wenn ich auf einer Baustelle stehe, kann ich nicht einfach nach Lörrach fahren. Vieles geht online, telefonisch oder per E-Mail. Mein Büro ist im Grunde der Lkw.

War die digitale Ausrichtung entscheidend? Ja, logisch. Wenn alles nur vor Ort möglich gewesen wäre, wäre das wahrscheinlich ein Ausschlusskriterium gewesen. Der größte Punkt war: Können wir das digital umsetzen?

Wie hast Du das Erstgespräch erlebt? Das erste Gespräch hatte ich mit dem Senior. Ich bin sehr vorbereitet hingegangen, mit einem Ordner: Idee, Businessplan, Kostenstruktur, was ich verlangen kann. Ich habe alles auf den Tisch gelegt und gesagt: So möchte ich es machen. Man hat gemerkt, dass der Wille da ist. Ich bin mit einem sehr guten Gefühl rausgegangen. Ich wurde herzlich aufgenommen und habe gemerkt: Das ist das Richtige. Danach hat Max übernommen, was gut passte, weil dort ein junges Team ist.

Wurdest Du in den drei Jahren gut begleitet? Ja, auf jeden Fall. Bei jedem Schritt. Aktuell sind es mein Vater, den ich angestellt habe, ich selbst und ein zweiter Lkw. Mir ist Transparenz wichtig: Was möglich ist, soll ausgeschöpft werden, bis an die Grenze, aber vertretbar. Mir fehlen dafür Expertise und Zeit. Bis heute fühle ich mich bestens beraten.

Was hat Dich in der Anfangszeit besonders beschäftigt? Am Anfang hatte ich viele schlaflose Nächte. Wenn man viel Geld investiert, beschäftigt einen das. Aber Zuverlässigkeit, gute Arbeit und zufriedene Kunden sind die beste Werbung. Anfang dieses Jahres kam der nächste Schritt: Ich habe einen zweiten Lkw gekauft und einen weiteren Fahrer eingestellt. Auch dabei war ich dankbar für den Steuerberater. Und es läuft.

Wie lautet die Beschreibung der Kanzlei in einem Satz? Für mich ist die Kanzlei ein junges, dynamisches Unternehmen, das sich weiterentwickelt und trotzdem erreichbar bleibt. Wenn ich eine Frage habe, bekomme ich jemanden ans Telefon und kompetente Unterstützung.

Danke, dass wir an Deiner außergewöhnlichen Unternehmensgeschichte teilhaben durften. Das habe ich doch gerne gemacht.

Ich bin Henrik Schwiedeßen. Ich bin sagschon. Schon immer wollte ich die Geschichten finden, die erzählenswert sind. Geschichten von Unternehmern, die mehr mitbringen als Zahlen, Daten und Fakten. Bei Meier + Kröhnke gibt es davon viele. Und ich sehe sie nicht nur von außen. Ich spüre sie, weil ich selbst Mandant der Kanzlei bin. Ich kenne also auch das Gefühl, nicht nur betreut, sondern als Unternehmer wirklich verstanden zu werden. Genau das ist für mich der Kern. Gute Steuerberatung darf man erwarten. Wirklich besonders wird es dort, wo Verständnis, Hilfestellung und Unternehmertum zusammenkommen. Also habe ich meinen digitalen Bleistift gespitzt und mich auf Storyfang begeben. Genau so, wie ich es mag.

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