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„Heute sehe ich, was ein Steuerberater für einen tun kann, wie sehr er sich einsetzt und welche Erfahrung dahintersteht.“

Wer bei Steuerberatung an Pullunder, Paragrafenstaub und Zahlenkolonnen denkt, sollte Max Meier kennenlernen. Annika Ebi beschreibt ihn als Gegenentwurf zum Klischee. Wach, herzlich, neugierig und erstaunlich nah an der Praxis. Ihr Blick zeigt, was moderne Beratung leisten kann, wenn sie nicht verwaltet, sondern mitdenkt, verbindet und wichtige Impulse gibt.

INTERVIEWER
Henrik Schwiedeßen, Freier Texter

Mandant bei Meier + Kröhnke

INTERVIEWTE
Annika Ebi, Unternehmerin

Keine Mandantin bei Meier + Kröhnke

Wie bist Du zur Kanzlei Meier + Kröhnke gekommen? Einen direkten Bezug zur Kanzlei habe ich eigentlich nicht. Der Einzige, den ich kenne, ist Max. Mit ihm tausche ich mich über geschäftliche oder steuerliche Themen aus. Manchmal geht es auch um Systeme, die für seine Kunden infrage kommen könnten.

Ihr kennt euch über die Wirtschaftsjunioren. Was machst Du beruflich? Ich habe zwei Standbeine. Ich bin selbstständige Finanzierungsberaterin, war sechzehn Jahre bei einer Regionalbank und auf Finanzierungen spezialisiert. Vor dreieinhalb Jahren bin ich in die Hotellerie gegangen. Heute bin ich in der Geschäftsleitung eines Familienunternehmens und hauptverantwortlich für Finanzen, Marketing und HR. Über die Wirtschaftsjunioren bin ich seit knapp sechs Jahren in der Vorstandschaft und habe dadurch Max kennengelernt.

Wie passt die Selbstständigkeit neben Hotellerie und Gastronomie hinein? Wir sind zu viert in der Geschäftsleitung. Jeder hat seinen Verantwortungsbereich. Von Anfang an war klar, dass ich mich auch selbstständig machen möchte. Das unterstützen sie sehr. Sie schicken mir immer wieder Kunden und sagen: Geh zu Annika, die macht das. Ich würde behaupten, dass ich ein sehr gutes Zeitmanagement habe. Es gibt Tage, da beginne ich um sechs Uhr und falle abends um zweiundzwanzig Uhr ins Bett. Aber ich kann mir auch Termine herausnehmen, in denen ich etwas für mich tue. Ich gehe jeden Morgen ins Fitnessstudio und bereite mich mental auf den Tag vor.

Dann müssen wir die Frage noch einmal umdrehen: Wie passt Dein Engagement bei den Wirtschaftsjunioren hinein? Genau das ist für mich das Positive an den Wirtschaftsjunioren. Dort sind viele Menschen, die einen ähnlichen Alltag haben, einen hohen Workload und trotzdem Austausch, den Blick über den Tellerrand und persönliche Weiterentwicklung suchen. Sonst ist man nur in diesem Tunnel. Ich komme dort aus meiner Bubble heraus, bekomme neue Eindrücke und kann mich mit Menschen austauschen, die einen ähnlichen Lifestyle haben.

Max und Du stehen im regelmäßigen Austausch. Wie würdest Du Max beschreiben, für jemanden, der ihn nicht kennt? Max ist ein sehr lebensfroher, authentischer und realistischer Mensch. Er ist ein Arbeitstier, sehr intelligent und zugleich hoch empathisch. Er ist herzlich, und trotzdem kann man sich mit ihm über komplexe Dinge unterhalten. Gerade als Steuerberater ist er für mich nicht der typische Steuerberater. Er denkt weiter und schaut wirklich: Was kann er für andere Menschen tun?

Hat sich Dein Bild vom Steuerberater durch den Kontakt zu Max verändert? Ja, aber nicht nur durch ihn. Ein Steuerberater ist für mich natürlich ein Zahlenmensch, der extrem genau arbeiten muss. Gleichzeitig sehe ich ihn heute als großen Unterstützer. Mein Bild hat sich komplett gewandelt, seit ich selbstständig bin. Als Bankerin habe ich Steuerberater eher als Gegenüber erlebt. Sie waren nah am Kunden dran und haben Vorschläge, die ich eingebracht hatte, manchmal zerrissen.

Heute sehe ich, was ein Steuerberater für einen tun kann, wie sehr er sich einsetzt und welche Erfahrung dahintersteht. Früher hatte ich dieses Klischee im Kopf: Zahlen, Daten, Fakten, mehr nicht. Mittlerweile kenne ich einige Steuerberater. Sie sind wirklich Berater und Unterstützer.

Welche Impulse nimmst Du aus dem Austausch mit Max mit? Oft geht es um Systeme und Programme. Max sagt dann: Annika, meine Kunden haben das ausprobiert, das funktioniert super, schau dir das mal an. Er sieht, welche Lösungen in der Praxis funktionieren und sinnvoll sind. Gleichzeitig holt er sich bei mir eine Einschätzung. Umgekehrt gibt er mir Impulse zu Programmen, die bei seiner Kundschaft bereits gut funktionieren. Für mich ist das ein extremer Mehrwert.

Vielen Dank, das war eine neue und sehr interessante Perspektive. Mir hat es sehr viel Spaß gemacht. Danke auch von meiner Seite.

Ich bin Henrik Schwiedeßen. Ich bin sagschon. Schon immer wollte ich die Geschichten finden, die erzählenswert sind. Geschichten von Unternehmern, die mehr mitbringen als Zahlen, Daten und Fakten. Bei Meier + Kröhnke gibt es davon viele. Und ich sehe sie nicht nur von außen. Ich spüre sie, weil ich selbst Mandant der Kanzlei bin. Ich kenne also auch das Gefühl, nicht nur betreut, sondern als Unternehmer wirklich verstanden zu werden. Genau das ist für mich der Kern. Gute Steuerberatung darf man erwarten. Wirklich besonders wird es dort, wo Verständnis, Hilfestellung und Unternehmertum zusammenkommen. Also habe ich meinen digitalen Bleistift gespitzt und mich auf Storyfang begeben. Genau so, wie ich es mag.

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